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Was ist Legasthenie?

Wenn Kinder lesen und schreiben lernen, ist die Schrift anfangs ein unbekannter "Code" mit unbekannten Symbolen. Diesen Code entziffern und verinnerlichen sie Schritt für Schritt in den ersten Schuljahren. Legasthenie als Lese- und Rechtschreibstörung erschwert diesen Lernprozess: Der Code kann nicht in der üblichen Art und Geschwindigkeit entziffert werden.

Legasthenie und Definition

Als Hauptmerkmal der Lese- und Rechtschreibstörung nennt das ICD-10 die Beeinträchtigung der Lesefertigkeiten. Diese äußert sich in Leistungsdefiziten des Leseverständnisses und der Fähigkeit, gelesene Worte wiederzuerkennen und vorzulesen sowie in Bereichen, die Lesefähigkeiten erfordern. Außerdem wird betont, dass die Lesestörung meist gemeinsam mit einer Rechtschreibstörung auftritt.

Die isolierte Rechtschreibstörung zeigt sich nach ICD-10 durch Leistungsdefizite im Buchstabieren und in der korrekten Wortschreibung. Diese Beeinträchtigung kann auch unabhängig und ohne beobachtbare Schwächen im Lesen isoliert auftreten.

Aktuelle Forschungen konnten jedoch zeigen, dass bei etwa 3 bis 8 Prozent einer Schulpopulation auch isolierte Lesestörungen auftreten, ohne dass gravierende Schwächen im Rechtschreiben zu beobachten sind.

Legasthenietherapie

Bei frühzeitiger Diagnose und ganzheitlicher Therapie, die der Persönlichkeit Ihres Kindes in didaktischer, sozialer und emotionaler Hinsicht entspricht, sind große Lern-Fortschritte möglich. Im gezielten Lerntraining, kombiniert mit psychotherapeutischer Arbeit, werden individuell passende Lernstrategien entwickelt und die seelische Stabilität gefördert. In unserem Informationsfilm über Legasthenie erläutert Ihnen eine Fachtherapeutin das genaue Vorgehen.
 

Weitere Informationen finden Sie unter www.bvl-legasthenie.de und natürlich stehen wir Ihnen auch gerne persönlich zur Verfügung.